Ab ins Blaue... Elbtalaue

21380 Artlenburg

Telefon: 04139-7023

Pfarramt, Kirchstieg 1, 21380 Artlenburg

Der wuchtige Turm ist Teil einer alten Befestigungsanlage an der Alten Salzstraße am Übergang über die Elbe. Das Fundament dieses Turmes ist über 1000 Jahre alt.
Bemerkenswert ist in dieser Kirche das klassizistische Kirchenschiff von 1833 (in den Jahren 1974 und 1992 wurde es jeweils renoviert).

Wer sich in dieser Kirche aufhält, entdeckt schnell die Besonderheit, dass der Altar sich an der Längsseite befindet; der Blick von dort in den Kirchenraum ist also anders als in vielen Gotteshäusern.

Ein Besuch ist jederzeit möglich. Das Pfarramt ist gleich neben der Kirche, Kirchsteig 1, Tel. 04139-7023.

St. Nicolai-Kirche in Artlenburg
3117

21379 Scharnebeck

Telefon: 04136-7151
www.kirche-scharnebeck.de

St. Marien Kirche / Pfarramt, Hauptstraße 38, 21379 Scharnebeck

Die Kirche im alten Herzen Scharnebecks weist in mancher Form auf ihren Ursprung: Im Jahre 1253 wurde durch Zisterziensermönche an diesem Ort ein Kloster gegründet. Hier entstand eine dreischiffige Kirche mit der imponierenden Länge von 54 Metern und einem Querschiff von 41 Metern. Die Klosterkirche bot Platz für 14 Altäre.
Bei der Einführung der Reformation schlossen sich Abt und Mönche der lutherischen Lehre an und verließen Scharnebeck. Der Abt Heinrich Radbruch wurde nun erster evangelischer Superintendent in Lüneburg.
Im Laufe der nächsten Jahre verfiel das Kloster zusehens: Die Wirtschaftsgebäude wurden fürstliche Domäne, die nun viel zu große Kirche von der kleinen Ortsgemeinde genutzt. Im Jahre 1712 musste sie größtenteils abgerissen werden. Aus dem erhalten gebliebenen Chorraum entstand im Jahre 1723 die heutige Marienkirche. Sie erhielt einen Turm mit Barock habe und trägt am Eingang das Wappen des damaligen Landesherren Georg I.
Von der Klostervergangenheit erzählen bauliche Reste: So ist ein Teil des Kreuzganges erhalten geblieben, davor sind zwei historische Steinbecken zu sehen.
Im Inneren der Kirche findet der Besucher einen wahren Schatz vor: Die Reste des alten Mönchsgestühles sind erhalten geblieben! Man erkennt in den wunderbaren Schnitzereien zum Beispiel den kleinen David mit seiner Schleuder vor dem gepanzerten Riesen Goliath. Verschiedene Christusdarstellungen erzählen von der Symbolhaftigkeit der damaligen Zeit: Christus als Pelikan, der mit seinem Herzblut die Jungen ernährt; als Phönix, der aus der Asche aufsteigt oder als Vogel Strauß dargestellt, der mit seinem Blick seine Jungen am Leben erhält.
Eine mit ihrem Gesichtsausdruck den Betrachter sehr anrührende Sandstein-Madonna stammt aus dem 14. Jahrhundert; das Taufbecken aus der Zeit um 1600.
Die Gemeinde lädt zu den Gottesdiensten am Sonntag ein: Sie beginnen um 10:00 Uhr. Zu monatlichen Taizé-Gottesdiensten wird besonders eingeladen.

St. Marien Kirche in Scharnebeck
3118

21379 Scharnebeck

Telefon: 04136-237

SELK, Bardowicker Straße 12, 21379 Scharnebeck

3119

21379 Echem

Telefon: 04139-6007
www.kirchenmusik-hittbergen.de

Drei-Kirchen Pfarramt Hittbergen, Dorfstraße 47, 21522 Hittbergen

Wann die erste Kirche in Echem gebaut wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. Das heutige Gotteshaus wurde nach den Plänen des Kirchenbaumeister Conrad Wilhelm Hase geschaffen und 1872 eingeweiht.
Im Mittelpunkt dieser Kirche steht der Altar mit einem großen Kruzifix in der Mitte. Am Übergang vom Altarraum zum Kirchenschiff erhebt sich links die Kanzel. Viele Elemente gotischer Kathedralen sind in dieser optisch sehr ansprechenden Kirche zu entdecken. Sie gilt als ein Meisterwerk neugotischer Baukunst.

Information zur Kirchenbesichtigung gibt das Drei-Kirchen Pfarramt in Hittbergen.

Kirche in Echem
3120

21522 Hittbergen

Telefon: 04139-6007
www.kirchenmusik-hittbergen.de

Drei-Kirchen Pfarramt Hittbergen, Dorfstraße 47, 21522 Hittbergen

Diese neugotische Kirche wurde an einen trutzigen Turm aus dem Mittelalter angebaut. Das geschah in den Jahre 1872 bis 1875.
Seit einem Jahrhundert wird der Altar von einem Bild des hannoverschen Malers Jordan geschmückt; Jesus wird hier auf einer Wolke gezeigt. Zuvor gab es einen alten Flügelaltar mit einer Mariendarstellung; von diesem Altar konnten jedoch nur fünf Nebenfiguren gerettet werden. Sie stehen heute an der Kanzel.
Seitwärts vom Altar zeigt ein Glasgemälde Jesus, der das Abendmahl reicht. Dieses Werk stammt von dem in Hittbergen geborenen Glasmaler Nikolaus Höltig.
Das andere Buntglasfenster aus dem Jahre 1998 stellt den Hl. Martin dar, wie er mit einem Bettler seinen Mantel teilt. Er gilt aus Vorbild christlicher Nächstenliebe. Nach ihm ist diese Kirche benannt.
Am seitlichen Eingang sieht man noch den alten Gotteskasten der Gemeinde, fest verschraubt mit einer Kirchenbank. Das Besondere an dieser Kirche ist die aufwendige Balkendecke, die sich unter dem ganzen Gewölbe hinzieht.

Information zur Kirchenbesichtigung gibt das Drei-Kirchen Pfarramt in Hittbergen.

St. Martin-Kirche in Hittbergen
3121

21379 Lüdersburg

Telefon: 04139-6007
www.kirchenmusik-hittbergen.de

Drei-Kirchen Pfarramt Hittbergen, Dorfstraße 47, 21522 Hittbergen

Im 15. Jahrhundert wurden in heute kaum noch erkennbaren spätgotischen Formen Langhaus und Chor dieser Kirche gebaut. Auf der geschweiften niedrigen Schranke vor dem Altar sieht man ihre beiden Schutzpatrone vor sich; links den Apostel Petrus mit seinem Zeichen, dem Schlüssel, und rechts den Apostel Paulus mit dem Instrument seiner Hinrichtung, dem Schwert.
Die barocke Innenausstattung (Kanzel, Altar und Prieche = Patronatsgestühlt) wurde um das Jahr 1700 von verschiedenen Mitgliedern der Patronatsfamilie von Wittorf gestiftet. Der neugotische Kirchturm ist 1873 an Stelle eines hölzernen Glockenstuhls errichtet worden.

Information zur Kirchenbesichtigung gibt das Drei-Kirchen Pfarramt in Hittbergen.

Peter und Paul-Kirche in Lüdersburg
3122

21354 Bleckede

Die St. Jacobigemeinde im Kernbereich der Stadt; einige Ortsteile gehören außerdem dazu. Ansprechspartner sind: Superintendent Dr. Wolf Dietrich Berner (Pfarramt I und Superintendentur, Zollstr. 28, Tel. 05852/ 1266) und Pastor Jens-Peter Müller (Pfarramt II, Gartenstr. 2, Tel. 05852/1282)

Die St. Jacobikirche im Zentrum der Stadt stammt aus dem 17. Jahrhundert. Doch Teile der älteren Kirche befinden sich im neuen Gebäude: Eine Kreuzgruppe aus dem 15. Jahrhundert und beispielsweise auch die Renaissance-Kanzel von 1600, die von
Fritz von dem Berge gestiftet wurde. Dieser damalige Burghauptmann gehört zu
den bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt. Er stiftete auch die älteste
Glocke, die bis heute täglich zum Gebet ruft. In einem der neuen Kirchenfenster - 1993 gestaltet - ist als Motiv festgehalten, wie die erste Fähre am 26. November 1989  wieder über die Elbe kommt. Und dieses Bild ist für die Gemeinde und den gesamten Kirchenkreis – mit siebzehn Kirchengemeinden - von symbolischer Bedeutung.

1073

Alt Garge

Die Kirchengemeinde Barskamp mit Alt Garge und Walmsburg. Ansprechspartner sind: Pastorin Uta Nadira Giesel und Pastor Stefan Giesel, Am Markt 18, 21354 Bleckede-Barskamp.

Die Erlöser-Kirche in Alt Garge wurde 1957 gebaut. Eine Besonderheit ist der große Altar: Otto Flath hat ihn in den Jahren 1955 – 1957 aus sieben Lindenbäumen geschaffen. Mit fünf Metern Höhe und sechs Metern Breite zählt er zum größten Altarwerk des Künstlers.

1074

Die Kirchengemeinde Garlstorf mit Radegast und Wendewisch. Ansprechspartnerin ist Diakonin Heidi Wöhlbrand, Zum Kirchplatz 14, 21354 Bleckede-Radegast

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